Magnesium ist das am zweithäufigsten auftretende Kation in der intrazellulären Flüssigkeit und ein essentieller Körperelektrolyt. Es ist ein Co-Faktor in zahlreichen Enzymsystemen und am Phosphattransfer, der Muskelkontraktion und der neuronalen Transmission beteiligt.
Es sind keine spezifischen Informationen für Kinder vorhanden.
Injektions-/Infusionslösung 0,4 mmol/mL
Injektionslösung oder Konzentrat zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung 2,0 mmol/mL
Die im Handel befindlichen Präparate enthalten Magnesium in Form von Magnesiumsulfat-Heptahydrat. Die Angabe der Wirkstoffkonzentration der Fertigarzneimittel bezieht sich auf Magnesiumsulfat-Heptahydrat während sich die Dosierungsempfehlungen auf Magnesiumsulfat beziehen.
Umrechnung: 10 mg Magnesiumsulfat-Heptahydrat ≙ 4,9 mg Magnesiumsulfat ≙ 0,04 mmoL Magnesium
Präparate im Handel (ausgewählte Beispiele):
| Präparat | Darreichungsform | Stärke (Magnesiumsulfat-Heptahydrat) | Applikationsweg | Natriumgehalt | Problematische Hilfsstoffe | Anwendungshinweis | Altersangabe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Magnesium DEMO | Injektions-/Infusionslösung | 100 mg/mL | intravenös | k.A. | - | Intravenöse Infusion: Infusion über eine volumetrische Infusionsvorrichtung. Intravenöse Injektion: Gabe durch eine langsame i.v.-Injektion. |
ab Neugeborenenalter |
| Magnesium DEMO | Injektionslösung oder Konzentrat zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung | 500 mg/mL | intravenös | k.A. | - | Verdünnung gemäß Fachinformation. | ab Neugeborenenalter |
k.A.: keine Angabe
Die Fachinformationen wurden am 06.03.2026 aufgerufen.
Neben den aufgeführten Präparaten befinden sich diverse weitere Fertigarzneimittel im Handel.
Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland (ohne Impfstoffe)
| Status asthmaticus |
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| Hypomagnesiämie, ventrikuläre Arrhythmien |
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Keine Informationen zur Dosisanpassung bei Nierenfunktionsstörung vorhanden.
Diarrhoe, Hypotonie, Muskelschwäche, Benommenheit. Bei Überdosierung oder zu schneller Verabreichung: Flush, ZNS-Depression, Atemnot und Abweichungen auf dem EKG.
Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen, Elektrolyt und Flüssigkeitsanomalien (Hypophosphatämie, hypertonische Dehydration), bei hohen Dosierungen von Magnesiumsulfat wurde über Einzelfälle von maternaler und fetaler Hypokalzämie berichtet, Atemdepression, Übelkeit, Erbrechen, Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Koma, undeutliche Sprache, Doppeltsehen, Verlust der Sehnenreflexe aufgrund einer neuromuskulären Blockade, Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand, EKG anomal (verlängerte PR-Strecke, QRS-Komplex verlängert und QT verlängert), Bradykardie, Hitzegefühl auf der Haut, Hypotension aufgrund peripherer Vasodilatation, Muskelschwäche, Durst, insbesondere bei Patienten mit beeinträchtigter Nierenfunktion kann es zu einer Akkumulation von Magnesiumsulfat kommen, die ausreicht, um toxische Wirkungen hervorzurufen, zu schnelle Verabreichung: Vasodilatation, verringerter Blutdruck, lokal: kann Reizungen der Venen verursachen, Extravasation kann Gewebeschäden verursachen
Die vollständige Auflistung aller unerwünschter Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Haben Sie den Verdacht auf eine Nebenwirkung?
Die Meldung ist sehr wichtig, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis eines Arzneimittels ständig zu überwachen. Das gilt besonders, wenn Medikamente bei Kindern außerhalb der zugelassenen Anwendung (off-label) eingesetzt werden.
Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Die intravenöse Verabreichung muss langsam unter regelmäßiger Kontrolle des klinischen Bildes (Atmung, Blutdruck, Patellasehnenreflex, Harnausscheidung) und des Magnesiumspiegels erfolgen. Eine schnelle Verabreichung kann beim Patienten zu einem sehr warmen Gefühl und im schlimmsten Falle zu einem Atem- oder Herzstillstand führen.
Bei der intravenösen Anwendung bei Kindern sollte die Geschwindigkeit der Verabreichung 0,1 mL/kg Körpergewicht/Minute Magnesium 0,4 mmol/mL (entsprechend 0,04 mmol/kg Körpergewicht/Minute ≈ 0,001 g/kg Körpergewicht/Minute Mg) nicht überschreiten. [SmPC Magnesium DEMO]
Für allgemeingültige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen informieren Sie sich bitte in den aktuellen Fachinformationen.
Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.
In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.
| Selen | ||
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Selenase
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A12CE02 | |
| ANDERE MINERALSTOFFE | ||
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Selenase
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A12CE02 | |