Trametinib ist ein reversibler, hochselektiver allosterischer Inhibitor der Aktivierung der Mitogen-aktivierten, über extrazelluläre Signale regulierten Kinasen 1 (MEK1) und 2 (MEK2) sowie deren Kinaseaktivität. MEK Proteine sind Bestandteile des mit extrazellulären Signalen verbundenen Kinase-Signalübertragungswegs (ERK). Bei Krebserkrankungen beim Menschen ist dieser Signalübertragungsweg häufig durch mutierte Formen von BRAF aktiviert, wodurch MEK aktiviert wird. Trametinib inhibiert die Aktivierung von MEK durch BRAF und inhibiert die Kinaseaktivität von MEK.
In der pivotalen pädiatrischen Studie beliefen sich die geometrischen Mittelwerte (%VK) der Cmax im Steady State auf 22,7 ng/mL (41,1 %) in der low-grade glioma (LGG)-Kohorte und auf 21,3 ng/ml (36,3 %) in der high-grade glioma (HGG)-Kohorte.
Die scheinbare Clearance von Trametinib bei pädiatrischen Patienten (medianes Körpergewicht: 32,85 kg) betrug 3,44 L/h (VK 20 %).
Die pharmakokinetischen Eigenschaften (Resorptionsrate und Clearance des Wirkstoffs) von Trametinib bei pädiatrischen Patienten waren mit denen bei Erwachsenen vergleichbar. Das Gewicht besaß einen Einfluss auf die orale Clearance von Trametinib, das Alter dagegen nicht. Die pharmakokinetische Trametinib-Exposition bei pädiatrischen Patienten in der empfohlenen gewichtsabhängigen Dosierung bewegte sich im Bereich der Exposition, die bei Erwachsenen beobachtet wurde.
[SmPC Spexotras]
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Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen 0,05 mg/mL
Filmtabletten 0,5 mg, 2 mg
Die im Handel befindlichen Präparate enthalten Trametinib in Form von Trametinib-Dimethysulfoxid. Die Angabe der Wirkstoffkonzentration und Dosierung ist jeweils auf Trametinib bezogen.
Präparate im Handel:
| Präparat | Darreichungsform | Stärke (Trametinib) | Applikationsweg | Natriumgehalt | Problematische Hilfsstoffe | Aroma | Anwendungshinweis | Altersangabe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Spexotras® |
Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen | 0,05 mg/mL | oral | 1,98 mg/mL | Sucralose Methyl-4-hydroxybenzoat |
Erdbeere | Rekonstitution gemäß Fachinformation. Einnahme mindestens eine Stunde vor oder zwei Stunden nach einer Mahlzeit zusammen mit Dabrafenib. |
ab 1 Jahr, ≥8 kg |
| Mekinist® | Filmtabletten | 0,5 mg 2 mg |
oral | "natriumfrei" | Polysorbat 80 (2 mg Filmtablette) | - | Nicht zerkauen oder Zerdrücken. Einnahme mindestens eine Stunde vor oder zwei Stunden nach einer Mahlzeit zusammen mit Dabrafenib. |
ab 12 Jahre, ≥26 kg |
Die Fachinformationen wurde am 02.07.2026 aufgerufen.
Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland (ohne Impfstoffe)
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Um Nebenwirkungen zu reduzieren, kann eine Dosisreduktion, Behandlungsunterbrechung oder -abbruch erforderlich sein.
| Niedrig- oder hochgradig malignes Gliom |
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| Melanom |
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Keine Informationen zur Dosisanpassung bei Nierenfunktionsstörung vorhanden.
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Das Sicherheitsprofil bei pädiatrischen Patienten stimmte weitgehend mit dem Sicherheitsprofil überein, das zuvor bei erwachsenen Patienten beobachtet wurde.
In klinischen Studien mit pädiatrischen Patienten, die mit Trametinib in Kombination mit Dabrafenib behandelt wurden:
Häufigste Nebenwirkungen ( ≥ 20 %): Pyrexie (70 %), Hautausschlag (49 %), Kopfschmerzen (47 %), Erbrechen (40 %), Fatigue (36 %), Hauttrockenheit (35 %), Diarrhoe (34 %), Blutung (34 %), Übelkeit (29 %), akneiforme Dermatitis (29 %), Abdominalschmerz (28 %), Neutropenie (26 %), Husten (24 %) und erhöhte Transaminasen (22 %).
Am häufigsten berichtete schwerwiegende (Grad 3/4) Nebenwirkungen: Neutropenie (15 %), Pyrexie (11 %), erhöhte Transaminasen (6 %) und Grad 3 Gewichtszunahme (5 %).
Andere Nebenwirkungen: Gewichtszunahme (16 %), reduzierte LVEF (5 %), erhöhter Blutdruck (2 %), Uveitis (4 %), Iridozyklitis (2 %) und Pankreatitis (1 %).
Langzeitdaten zu Wachstum und Skelettreifung bei pädiatrischen Patienten sind derzeit begrenzt.
[SmPC Spexotras]
Sehr häufig (>10 %): Paronychie, Nasopharyngitis, Hautpapillom, Neutropenie, Anämie, Leukopenie, Kopfschmerzen, Schwindel, Blutung, Husten, Bauchschmerzen, Verstopfung, Diarrhoe, Übelkeit, Erbrechen, akneiforme Dermatitis, trockene Haut, Juckreiz, Hautausschlag, Erythem, Arthralgie, Schmerzen in einer Extremität, Pyrexie, Fatigue, Gewichtszunahme, Transaminasen erhöht
Häufig (1-10 %): Harnwegsinfektion, Zellulitis, Thrombozytopenie, Überempfindlichkeit, Dehydratation, verminderter Appetit, verschwommenes Sehen, Sehstörung, Uveitis, verringerte Auswurffraktion, Bradykardie, Hypertonie, Hypotonie, Atemnot, Pankreatitis, Stomatitis, generalisierte exfoliative Dermatitis, Haarausfall, palmarplantares Erythrodysästhesie-Syndrom, Follikulitis, Hautläsion, Pannikulitis, Hyperkeratose, Lichtempfindlichkeit, Myalgie, Muskelkrämpfe, Schleimhautentzündung, Gesichtsödem, Schüttelfrost, peripheres Ödem, grippeartige Erkrankung, Hyponatriämie, Hypophosphatämie, Hyperglykämie, alkalische Phosphatase im Blut erhöht, Gammaglutamyltransferase erhöht, Kreatin-Phosphokinase im Blut erhöht
Gelegentlich (0,1-1 %): Netzhautablösung, periorbitales Ödem, atrioventrikulärer Block, Kolitis, akute febrile neutrophile Dermatose, Hautfissuren, nächtliches Schwitzen, Hyperhidrose
Die vollständige Auflistung aller unerwünschter Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
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Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Bei pädiatrischen Patienten, die Trametinib in Kombination mit Dabrafenib erhalten haben, wurde über hämorrhagische Ereignisse berichtet. Über eine Verringerung der LVEF durch Trametinib in Kombination mit Dabrafenib wurde bei pädiatrischen Patienten berichtet. In klinischen Studien bei pädiatrischen Patienten mit Trametinib wurde über Fieber berichtet. Außerdem wurde in klinischen Studien bei pädiatrischen Patienten, die mit Trametinib in Kombination mit Dabrafenib behandelt wurden, über Uveitis und Iridozyklitis berichtet. Hautausschlag ist bei 49 % der pädiatrischen Patienten in klinischen Studien mit Trametinib in Kombination mit Dabrafenib beobachtet worden. Über Pankreatitis wurde bei pädiatrischen Patienten, die in klinischen Studien mit Trametinib in Kombination mit Dabrafenib behandelt wurden, berichtet. Über hepatische Nebenwirkungen wurde in klinischen Studien mit Trametinib in Kombination mit Dabrafenib bei pädiatrischen Patienten berichtet. Bei pädiatrischen Patienten, die Trametinib in Kombination mit Dabrafenib erhielten, wurde über Kolitis und Enterokolitis berichtet.
[SmPC Spexotras]
Für allgemeingültige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen informieren Sie sich bitte in den aktuellen Fachinformationen.
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Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.
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| BCR-ABL-Tyrosinkinase-Inhibitoren | ||
|---|---|---|
|
Sprycel®
|
L01EA02 | |
|
Glivec®, Imanivec®
|
L01EA01 | |
|
Tasigna®
|
L01EA03 | |
| BRAF-Serin-Threoninkinase-Inhibitoren | ||
|---|---|---|
|
Finlee®, Tafinlar®
|
L01EC02 | |
| Anaplastische Lymphomkinase (ALK)-Inhibitoren | ||
|---|---|---|
|
Xalkori®
|
L01ED01 | |
| Andere Proteinkinase-Inhibitoren | ||
|---|---|---|
|
Rozlytrek®
|
L01EX14 | |
|
Vitrakvi®
|
L01EX12 | |
| PROTEINKINASE-INHIBITOREN | ||
|---|---|---|
|
Xalkori®
|
L01ED01 | |
|
Finlee®, Tafinlar®
|
L01EC02 | |
|
Sprycel®
|
L01EA02 | |
|
Rozlytrek®
|
L01EX14 | |
|
Glivec®, Imanivec®
|
L01EA01 | |
|
Vitrakvi®
|
L01EX12 | |
|
Tasigna®
|
L01EA03 | |
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