Trimethoprim

Wirkstoff
Trimethoprim
Handelsname
Infectotrimet®
ATC-Code
J01EA01

Zulassung
Dosierungsempfehlungen

Präparate
Pharmakodynamik und -kinetik
Nierenfunktionsstörungen
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wechselwirkungen

Überdosierung
Wirkstoffe der gleichen ATC-Klasse
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Pharmakodynamik

Der Wirkungsmechanismus von Trimethoprim beruht auf einer Hemmung der bakteriellen Dihydrofolsäurereduktase, die Folsäure unter Beteiligung von Ascorbinsäure zu Tetrahydrofolsäure reduziert. Tetrahydrofolsäure ist eine wichtige Überträgersubstanz für C1-Verbindungen (Methyl- und Formylgruppen), die in der Bakterienzelle für die Synthese von Thymin und Purinen benötigt werden. Hieraus resultiert eine bakteriostatische Wirkung.

Keimspektrum

In der Regel empfindliche Keime sind: Grampositive Aerobier: Staphylococcus saprophyticus.

Erworbene Resistenzen können ein Problem bei folgenden Keimen darstellen: Grampositive Aerobier: Enterococcus faecalis, Enterococcus faecium, Gramnegative Aerobier: Escherichia coli, Klebsiella pneumoniae, Proteus mirabilis, Proteus vulgaris.

Unempfindlich sind: Gramnegative Aerobier: Pseudomonas aeruginosa

Pharmakokinetik bei Kindern

Das pharmakokinetische Profil von Trimethoprim bei Kindern ist mit dem Profil bei Erwachsenen vergleichbar, jedoch erfolgt die Ausscheidung in dieser Altersgruppe aufgrund des geringeren Verteilungsvolumens und einer höheren Gesamt-Plasmaclearance schneller als bei Erwachsenen. [SmPC Infectotrimet]

Folgende kinetische Parameter wurden bei 36 Kindern zwischen 0 bis 13 Jahren ermittelt:

  10 mg/kg einmalig (n=18)
[Rylance et al.]
2 Dosen à 3 mg/kg
Steady state (n=18)
[Hoppu et al.]
Cmax 6 ± 1,9 mg/l 2,2 -2,3 µg/ml
Tmax 2,2± 1,2 h 1,7-2,3 Stunden
t½ 6,8± 1,6 h 3,7-5,4 Stunden
Vd 2,24 ± 0,57 l/kg 0,86-1,08 l/kg
Cl 0,241 ± 0,079 l/kg/h 0,14-0,17 l/kg/h

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

  • Unkomplizierte Harnwegsinfektionen
    • oral
      • ≥3 Monate bis <18 Jahre: zugelassen
  • Prophylaxe bei rezidivierenden Harnwegsinfektionen
    • oral
      • ≥6 Wochen bis < 18 Jahre: zugelassen
  • Erhaltungstherapie bei chronischer Harnwegsinfektion, Prophylaxe bei vesikorureteralem Reflux (VUR), neurogener Blase, Blasenentleerungsstörungen und Harnwegsblockaden
    • oral
      • ≥1 Jahr bis <18 Jahre: off-label
  • Infektionen der oberen Luftwege
    • oral
      • ≥3 Monate bis <18 Jahre: off-label

Auszug aus Fachinformation Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Oral bei unkomplizierten Harnwegsinfekten durch Trimethoprim-empfindliche Keime.

Kinder ab 6 Wochen bis 12 Jahren:
2 x täglich 3 mg/kg Körpergewicht
Die Dauer der Therapie beträgt in der Regel 3 – 7 Tage.

Jugendliche ab 12 Jahren:
2 x täglich 150 – 200 mg
Die Dauer der Therapie beträgt in der Regel 3 – 7 Tage.

Oral zur Langzeitprophylaxe rezidivierender Harnwegsinfekte.

Kinder ab 6 Wochen bis 12 Jahre:
1 x täglich 2 mg/kg Körpergewicht
Die Langzeitprophylaxe wird im Allgemeinen über 6 Wochen bis zu 6 Monaten durchgeführt.

Jugendliche über 12 Jahre:
1 x täglich 100 mg
Die Langzeitprophylaxe wird im Allgemeinen über 6 Wochen bis zu 6 Monaten durchgeführt.

[Ref.]

Präparate im Handel

Tabletten 50 mg, 100 mg, 150 mg, 200 mg
Suspension zum Einnehmen 50 mg/5 mL, 100 mg/5 mL

Präparate im Handel:

Präparat Darreichungsform Stärke (Trimethoprim) Applikationsweg Natriumgehalt Problematische Hilfsstoffe Aroma Anwendungshinweis Altersangabe
InfectoTrimet Suspension zum Einnehmen 50 mg/5 mL
100 mg/5 mL
oral „natriumfrei“ Cyclamat
Methyl-4-hydroxybenzoat
Propyl-4-hydroxybenzoat
Propylenglykol (im Aroma)
Saccharin
Sorbitol
Himbeere Vor jedem Gebrauch die Flasche gut schütteln.

Unkomplizierte Harnwegsinfekte:
Einnahme morgens und abends zu oder unabhängig von den Mahlzeiten.

Langzeitprophylaxe rezidivierender
Harnwegsinfektionen:
Einnahme abends.
ab 6 Wochen
InfectoTrimet Tabletten 50 mgT2, M0
100 mgT2, M0
150 mgT2, M0
200 mgT4, M0
oral k.A. - - Unkomplizierte Harnwegsinfekte:
Einnahme morgens und abends unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit zu oder unabhängig von den Mahlzeiten.

Langzeitprophylaxe rezidivierender Harnwegsinfekte:
Einnahme abends.
ab 6 Jahren


T4: teilbar in vier gleiche Dosen, T2: teilbar in zwei gleiche Dosen, M0: nicht mörserbar, k.A.: keine Angabe, „natriumfrei“: weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Einheit

Die Fachinformationen wurden am 06.07.2026 aufgerufen.

Lieferengpässe/weitere praktische Informationen

Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland (ohne Impfstoffe)

Empfehlung der deutschen Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie (DGPI) zu Alternativen in der pädiatrischen Antibiotikatherapie

Dosierungsempfehlungen

Unkomplizierte Harnwegsinfektionen
  • Oral
    • 3 Monate bis 5 Jahre
      [3] [4] [5]
      • 6 - 9 mg/kg/Tag in 2 Dosen.
      • Behandlungsdauer:

        Die Behandlungsdauer kann zwischen 3-5 Tagen variieren.

    • 5 Jahre bis 12 Jahre
      [2]
      • 6 - 9 mg/kg/Tag in 1 - 2 Dosen.
      • Behandlungsdauer:

        Die Behandlungsdauer kann zwischen 3-5 Tagen variieren.

      • Anwendungshinweis:

        Wenn Trimethoprim als Einzeldosis verabreicht wird, ist die abendliche Verabreichung zu bevorzugen.

    • 12 Jahre bis 18 Jahre
      [2]
      • 300 mg/Tag in 1 Dosis
      • Behandlungsdauer:

        Die Behandlungsdauer kann zwischen 3-5 Tagen variieren.

      • Anwendungshinweis:

        Einnahme am Abend.

Erhaltungstherapie bei chronischer Harnwegsinfektion, Prophylaxe bei rezidivierenden Harnwegsinfektionen, Prophylaxe bei vesikoureteralem Reflux (VUR), neurogener Blase, Blasenentleerungsstörungen und Harnwegsblockaden
  • Oral
    • 1 Jahr bis 5 Jahre
      [1] [6]
      • 2 mg/kg/Tag in 1 Dosis. Max: 50 mg/Tag.
      • Anwendungshinweis:

        Einnahme am Abend

      • off-label, bis auf Prophylaxe rezidivierender HWI ≥6 Wochen

    • 5 Jahre bis 12 Jahre
      [2]
      • 50 mg/Tag in 1 Dosis
      • Anwendungshinweis:

        Einnahme am Abend

      • off-label, bis auf Prophylaxe rezidivierender HWI ≥6 Wochen

    • 12 Jahre bis 18 Jahre
      [2]
      • 100 mg/Tag in 1 Dosis
      • Anwendungshinweis:

        Einnahme am Abend

      • off-label, bis auf Prophylaxe rezidivierender HWI ≥6 Wochen

Infektion der oberen Luftwege
  • Oral
    • 3 Monate bis 5 Jahre
      [3] [4]
      • 6 - 9 mg/kg/Tag in 2 Dosen.
      • Behandlungsdauer:

        Die Behandlungsdauer kann zwischen 7-10 Tagen variieren.

      • off-label

    • 5 Jahre bis 12 Jahre
      [2]
      • 6 - 9 mg/kg/Tag in 1 - 2 Dosen.
      • Behandlungsdauer:

        Die Behandlungsdauer kann zwischen 7-10 Tagen variieren.

      • off-label

    • 12 Jahre bis 18 Jahre
      [2]
      • 400 mg/Tag in 2 Dosen.
      • Behandlungsdauer:

        Die Behandlungsdauer kann zwischen 7-10 Tagen variieren.

      • off-label

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

Anpassung bei Nierenfunktionsstörung wie angegeben:

GFR 50-80 ml/min/1.73 m2
Anpassung nicht erforderlich
GFR 30-50 ml/min/1.73 m2
Anpassung nicht erforderlich
GFR 10-30 ml/min/1.73 m2
anfänglich Initialdosis über 3 Tage, danach halbe Dosis pro Verabreichung. Keine Intervallverlängerung.
GFR < 10 ml/min/1.73 m2
Verwendung wird nicht empfohlen

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Häufigkeit, Typ und Schwere von Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen sind mit denen von Erwachsenen vergleichbar. [SmPC Infectotrimet]

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein

Häufig (1-10 %): Appetitlosigkeit, Geschmacksstörungen, Kopfschmerzen, epigastrische Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Gingivitis, Glossitis, makulopapulöse und morbilliforme Exantheme mit Juckreiz

Gelegentlich (0,1-1 %): Infektionen durch Pilze oder resistente Bakterien bei langfristiger oder wiederholter Anwendung, geringgradige und reversible Blutbildveränderungen (Thrombozytopenie, Leukozytopenie, Neutropenie, megaloblastische Anämie, Methämoglobinämie), Fieber, Anstieg von Serumtransaminasen/Bilirubin/Kreatinin/Harnstoff

Selten (0,01-0,1 %): pseudomembranöse Enterokolitis

Sehr selten (<0,01 %): Agranulozytose, schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (in Form von Urtikaria, Gesichts-, Zungen- und Kehlkopfschwellungen mit Einengung der Atemwege, Dyspnoe, Herzjagen, Blutdruckabfall bis zum lebensbedrohlichen Schock), Hyperkaliämie, Halluzinationen, Uveitis anterior, Pankreatitis, Uveitis anterior, Myalgie, cholestatische Hepatitis, schwere Hautreaktionen mit lebensbedrohlichen Allgemeinsymptomen (exfoliative Dermatitis, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), Stevens-Johnson-Syndrom), Erythema exsudativum multiforme, phototoxische Hautreaktionen

Häufigkeit nicht bekannt: allergische Vaskulitis (ähnlich der Henoch-Schoenlein Purpura), Hyponatriämie, aseptische Meningitis, oberflächliche Zahnverfärbungen (meist durch intensives Zähneputzen wieder entfernbar), Beeinträchtigung der Nierenfunktion (bis hin zu akutem Nierenversagen), fixes Arzneimittelexanthem, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)

Die vollständige Auflistung aller unerwünschter Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

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Haben Sie den Verdacht auf eine Nebenwirkung?

Die Meldung ist sehr wichtig, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis eines Arzneimittels ständig zu überwachen. Das gilt besonders, wenn Medikamente bei Kindern außerhalb der zugelassenen Anwendung (off-label) eingesetzt werden.

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Kontraindikationen bei Kindern

  • Früh- und Neugeborene
  • fragiles X-Chromosom in Verbindung mit geistiger Retardierung bei Kindern

[SmPC Infectotrimet]

Kontraindikationen allgemein

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Trimethoprim, Trimethoprim-Analoga (z. B. Tetroxoprim) oder einen der sonstigen Bestandteile
  • pathologische Blutbildveränderungen (Thrombozytopenie, Leukopenie, Granulozytopenie, Methämoglobinämie, megaloblastische Anämie)
  • schwere Nierenfunktionsstörungen mit einer Kreatinin-Clearance kleiner als 10 mL/min/1,73 m2
  • erstes Trimester der Schwangerschaft

Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

Für allgemeingültige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen informieren Sie sich bitte in den aktuellen Fachinformationen.

Wechselwirkungen

Interaktionspartner Grund Handlungsempfehlung
Clozapin Erhöhung des Risikos und/oder der Schwere von Granulozytopenien/Agranulozytosen. Kombination vermeiden. Falls die gleichzeitige Verabreichung unvermeidbar ist, hämatologischen Parameter genauestens überprüfen. 
Stoffe, die hyperkaliämisch wirken können, z.B. ACE-Hemmer (z.B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), AT-1-Rezeptor-Antagonisten (z.B. Candesartan, Losartan, Valsartan), kaliumsparende Diuretika (Kalium canrenoat, Spironolacton, Triamteren) Erhöhtes Risiko einer Hyperkaliämie. Serum-Kaliumkonzentration besonders sorgfältig kontrollieren.
Arzneimitteln, die Folsäuremangelzustände hervorrufen, z.B. Phenytoin, Methotrexat Inzidenz von Folsäuremangelzuständen (wie z.B. Blutbildungsstörungen) kann erhöht sein. Erhöhte Gefahr von unerwünschten Arzneimittelwirkungen durch die Interaktionspartner. Möglichst andere geeignete Antibiotika einsetzen. Ist die gleichzeitige Behandlung mit Trimethoprim nötig, soll auf verstärkte unerwünschte Wirkungen überwacht und die Dosis der Interaktionspartner nach Bedarf gesenkt werden.
Zidovudin Renale Clearance von Zidovudin ggf. vermindert. Erhöhtes Risiko für Hämatotoxizität. Monitoring der Trimethoprim-Toxizität (Fieber, Hautausschlag) und Zidovudin-Toxizität (Hämatotoxizität) durchführen und ggf. die Zidovudin-Dosis reduzieren.
Orale Antidiabetika, z.B. Metformin Serumspiegel der oralen Antidiabetika ggf. erhöht. Hypoglykämische Wirkung kann verstärkt sein. Dosisreduktion der oralen Antidiabetika erwägen.
Chloroquin Erhöhtes Risiko für Torsade de pointes Tachykardien. Engmaschiges Monitoring (EKG-Kontrollen).


Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen und einschlägigen Wechselwirkungsdatenbanken zu entnehmen.

SULFONAMIDE UND TRIMETHOPRIM

In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.

Mittellang wirkende Sulfonamide

Sulfadiazin

Syn: Sulfapyrimidin
J01EC02
Kombinationen von Sulfonamiden und Trimethoprim, inkl. Derivate
J01EE01
SULFONAMIDE UND TRIMETHOPRIM
J01EE01

Sulfadiazin

Syn: Sulfapyrimidin
J01EC02

Referenzen

  1. Hartwig NC, et al, Vademecum pediatrische antimicrobiële therapie [Vademecum pädiatrische antimikrobielle Therapie], 2005
  2. Centrafarm BV, SmPC Trimethoprim (RVG 55722) 09-06-2016, www.geneesmiddeleninformatiebank.nl
  3. Hoppu K. , Age differences in trimethoprim pharmacokinetics: need for revised dosing in children? , Clin Pharmacol Ther, 1987, Mar;41(3), 336-43
  4. Rylance GW et al. , Single dose pharmacokinetics of trimethoprim., Arch Dis Child., 1985, Jan;60(1), 29-3
  5. Lidefelt KJ et al. , Single dose treatment of cystitis in children., Acta Paediatr Scand., 1991, Jun-Jul;80(6-7), 648-53
  6. Brendstrup L et al. , Nitrofurantoin versus trimethoprim prophylaxis in recurrent urinary tract infection in children. A randomized, double-blind study. , Acta Paediatr Scand, 1990, Dec;79(12), 1225-34
  7. INFECTOPHARM Arzneimittel und Consilium GmbH, SmPC Infectotrimet® 50 / 100 Saft (6613406.00.00), 01/2026
  8. INFECTOPHARM Arzneimittel und Consilium GmbH, SmPC Infectotrimet® 50 mg/100 mg/150 mg/200 mg Tabletten (6806051.01.00), 01/2026

Änderungsverzeichnis

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung

  • Symptome:
    • Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Depression, Verwirrtheitszustände, Gesichtsschwellung, Kopfschmerzen, Knochenmarkdepression und Anstieg der Transaminasen.
  • Therapie:
    • Sofortige Magenentleerung durch induziertes Erbrechen oder Magenspülung, bei Kindern Entfernung des Mageninhaltes über eine Ernährungssonde.
    • Beschleunigung der renalen Ausscheidung durch forcierte Diurese mittels vermehrter Flüssigkeitszufuhr und Ansäuerung des Urins sowie Hämodialyse und Gabe von Calciumfolinat.
    • Zusätzlich sollten Blutbildkontrollen durchgeführt werden.

[Ref.]