Zulassung
Dosierungsempfehlungen

Präparate
Pharmakodynamik und -kinetik
Nierenfunktionsstörungen
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wechselwirkungen
Wirkstoffe der gleichen ATC-Klasse
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Pyrvinium

Wirkstoff
Pyrvinium
Handelsname
Molevac®
ATC-Code
P02CX01

Pharmakodynamik

Pyrvinium hemmt bei Enterobius vermicularis (Madenwürmern) die Resorption von Glucose. Dadurch kommt es zu einer Energieverarmung, die schließlich zum Absterben des Parasiten führt.

Pharmakokinetik bei Kindern

Es sind keine spezifischen Informationen für Kinder vorhanden.

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Zulassung der Dosierungsempfehlungen

  • Infektionen durch Enterobius vermicularis (Oxyuriasis)
    • oral
      • ≥1 Jahr bis <18 Jahre: zugelassen

Auszug aus Fachinformation Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Oral zur Anwendung bei Infektionen durch Enterobius vermicularis.

Kinder unter 1 Jahr:
Die Unbedenklichkeit und Wirksamkeit bei Säuglingen unter 1 Jahr sind bisher nicht nachgewiesen. Es liegen keine Studien vor.

Kinder und Jugendliche ab 1 Jahr:
Pyrvinium wird in aller Regel als Einmaldosis gegeben. Kinder ab 1 Jahr, Jugendliche und Erwachsene erhalten 50 mg Pyrvinium pro 10 kg Körpergewicht. Die Maximalgabe beträgt bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (auch bei einem Körpergewicht von mehr als 80 kg) 400 mg Pyrvinium. Bei ungenügender Wirksamkeit soll nicht die Dosis erhöht, sondern die Therapie wiederholt werden.

[Ref.]

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Präparate im Handel

Suspension zum Einnehmen 50 mg/5 mL

Die im Handel befindlichen Präparate enthalten Pyrvinium in Form von Pyrvinium Hemiembonat. Die Angabe der Wirkstoffkonzentration und Dosierung ist jeweils auf Pyrvinium bezogen.

Präparat im Handel:

Präparat Darreichungsform Stärke (Pyrvinium) Applikationsweg Natriumgehalt Problematische Hilfsstoffe Aroma Anwendungshinweis Altersangabe
Molevac® Suspension 50 mg/5 mL oral 98 mg Natrium/40 mL Benzoesäure
Benzylalkohol (im Aroma)
Propylenglykol
Sucrose
Kirsche Vor Gebrauch schütteln. Einnahme unabhängig von der Nahrungsaufnahme. Kann mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten (Fruchtsaft) verdünnt gegeben werden. ab 1 Jahr

 

Die Fachinformationen wurden am 16.04.2026 aufgerufen.

Lieferengpässe/weitere praktische Informationen

Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland (ohne Impfstoffe)

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Dosierungsempfehlungen

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Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

Keine Informationen zur Dosisanpassung bei Nierenfunktionsstörung vorhanden.

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Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Es gibt keine Hinweise, dass sich das Sicherheitsprofil von Pyrvinium bei Kindern und Jugendlichen von dem bei Erwachsenen unterscheidet. [SmPC Molevac]

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein

Häufig (1-10 %): Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen

Gelegentlich (0,1-1 %): Kopfschmerzen, Durchfall

Selten (0,01-0,1 %): Magenkrämpfe, Blähungen, Verstopfung

Sehr selten (<0,01 %): Krämpfe, Schwindel, Larynxödem, Stomatitis, allergische Hauterscheinungen mit und ohne Juckreiz (wie z. B. Urtikaria, Lichtempfindlichkeit, Rash und Purpura sowie Angioödem)

Die vollständige Auflistung aller unerwünschter Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

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Haben Sie den Verdacht auf eine Nebenwirkung?

Die Meldung ist sehr wichtig, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis eines Arzneimittels ständig zu überwachen. Das gilt besonders, wenn Medikamente bei Kindern außerhalb der zugelassenen Anwendung (off-label) eingesetzt werden.

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Kontraindikationen allgemein

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
  • Leberschädigungen
  • entzündliche Darmerkrankungen
  • Niereninsuffizienz

Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

Für allgemeingültige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen informieren Sie sich bitte in den aktuellen Fachinformationen.

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Wechselwirkungen

Diese Informationen werden im Moment recherchiert und baldmöglichst zur Verfügung gestellt.
Bitte beachten Sie die aktuellen Fachinformationen.

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Benzimidazol-Derivate

Albendazol

Eskazole®
P02CA03

Mebendazol

Vermox®
P02CA01
Tetrahydropyrimidin-Derivate

Pyrantel

Helmex®
P02CC01
Avermektine

Ivermectin - oral

Driponin®, Iveraxiro®, Scabioral®
P02CF01
NEMATODENMITTEL

Albendazol

Eskazole®
P02CA03

Ivermectin - oral

Driponin®, Iveraxiro®, Scabioral®
P02CF01

Mebendazol

Vermox®
P02CA01

Pyrantel

Helmex®
P02CC01

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