Dexamfetamin

Wirkstoff
Dexamfetamin
Handelsname
Attentin®
ATC-Code
N06BA02

Zulassung
Dosierungsempfehlungen

Präparate
Pharmakodynamik und -kinetik
Nierenfunktionsstörungen
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wechselwirkungen
Wirkstoffe der gleichen ATC-Klasse
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Pharmakodynamik

Dexamfetamin ist das rechtsdrehende Isomer der racemischen Mischung von Amphetamin. Als indirekt wirkendes Sympathomimetikum hat es eine stimulierende Wirkung auf das zentrale Nervensystem (ZNS). 

Pharmakokinetik bei Kindern

Diese pharmakokinetischen Parameter wurden nach einmaliger Verabreichung von 5 mg ermittel [SmPC Attentin]:

Cmax: 11,3 ng/mL
Tmax: 1,5 h
T1/2: 10 h 

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

  • Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS)
    • oral
      • ≥3 Jahre bis <6 Jahre: off-label
      • ≥6 Jahre bis <18 Jahre: zugelassen

 

Auszug aus Fachinformation Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Oral 

Dexamfetamin wird bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Rahmen einer therapeutischen Gesamtstrategie zugelassen, wenn das klinische Ansprechen auf eine vorangegangene Behandlung mit Methylphenidat unzureichend war. Eine therapeutische Gesamtstrategie umfasst typischerweise psychologische, pädagogische und soziale Maßnahmen.

Die Diagnose sollte anhand der DSM-V-Kriterien oder der Richtlinien in ICD-10 gestellt werden und auf einer umfassenden Beurteilung des Patienten basieren, die durch mehrere Einschätzungen gestützt ist. Eine Behandlung mit Dexamfetamin ist nicht bei allen Kindern mit ADHS indiziert und der Entscheidung zur Anwendung von Dexamfetamin muss eine sehr sorgfältige Beurteilung von Schweregrad und Chronizität der Symptome des Kindes vorausgehen. Dabei sind auch das Alter des Kindes und das Potential für Missbrauch, Fehlgebrauch und Zweckentfremdung zu berücksichtigen. Die Behandlung soll unter Aufsicht eines Spezialisten für Verhaltensstörungen bei Kindern und/oder Jugendlichen durchgeführt werden.

Die Behandlung muss unter Aufsicht eines Spezialisten für Verhaltensstörungen bei Kindern und/oder Jugendlichen erfolgen. Zu Beginn der Behandlung mit Dexamfetamin ist eine sorgfältige Dosistitration erforderlich. Die Dosis, mit der eine zufriedenstellende Kontrolle der Symptome erreicht wird, sollte so gering wie möglich gewählt werden.

Die empfohlene Initialdosis beträgt täglich 5 mg – 10 mg. Falls erforderlich, kann in Abhängigkeit von der Verträglichkeit und dem beobachteten Grad der Wirksamkeit die Tagesdosis jeweils wöchentlich in Schritten von 5 mg erhöht werden.
Die maximale Tagesdosis beträgt in der Regel 20 mg, obwohl in seltenen Fällen bei älteren Kindern Dosen von 40 mg täglich für eine optimale Einstellung notwendig sind.

Langzeitanwendung (mehr als 12 Monate) bei Kindern und Jugendlichen

Die Sicherheit und Wirksamkeit der Langzeitanwendung von Dexamfetamin wurden nicht  untersucht. Amfetamine haben ein hohes Risiko für Missbrauch. Eine Langzeitanwendung von Dexamfetamin kann möglicherweise zu Abhängigkeit führen  und muss vermieden werden. Der Arzt muss regelmäßig den langfristigen Nutzen des Arzneimittels für den einzelnen Patienten neu bewerten, indem er behandlungsfreie Zeitabschnitte einlegt (vorzugsweise während der Schulferien), um das Verhalten des  Patienten ohne medikamentöse Behandlung zu beurteilen und zu entscheiden, ob die  Symptome weiterhin eine medikamentöse Behandlung rechtfertigen.

[Ref.]

Präparate im Handel

Tabletten 5 mg, 10 mg, 20 mg

Die im Handel befindlichen Präparate enthalten Dexamfetamin in Form von Dexamfetaminhemisulfat. Die Angabe der Wirkstoffkonzentration und Dosierung ist jeweils auf Dexamfetaminhemisulfat bezogen.

Dexamfetamin unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG Anlage III (zu § 1 Abs. 1)).

Präparat im Handel (ausgewähltes Beispiel):

Präparat Darreichungsform Stärke (Dexamfetaminhemisulfat)
Anwendungshinweis
Problematische Hilfsstoffe
Schulungsmaterial
Altersangabe
Attentin® Tabletten 5 mgT4
10 mgT4
20 mgT4
Zur Teilung wird die Tablette mit der Rückseite auf eine harte Unterlage gelegt und mit dem Zeigefinger vorsichtig auf die Mitte der Oberseite der Tablette gedrückt. Die Tablette zerfällt dann in 4 Teile.
Mit Flüssigkeit zu oder direkt nach den Mahlzeiten einnehmen (täglich gleich).
- Blaue Hand ab 6 Jahren


T4: in 4 gleiche Teile teilbar

Die Fachinformationen wurden am 02.06.2026 aufgerufen.

Neben den aufgeführten Präparaten befinden sich diverse weitere Fertigarzneimittel im Handel.

Rezepturhinweise

Es gibt eine NRF-Rezepturvorschrift:

Lieferengpässe/weitere praktische Informationen

Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland (ohne Impfstoffe)

Dosierungsempfehlungen

Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
  • Oral
    • 3 Jahre bis 18 Jahre
      [1] [2] [5] [6] [7] [8] [9] [10]
      • Initialdosis: Dexamfetaminhemisulfat: 0,15 mg/kg/Tag in 2 Dosen.
      • Erhaltungsdosis: Die Initialdosis ist je nach klinischem Bild wöchentlich um 2,5 - 5 mg/Tag auf die Erhaltungsdosis zu erhöhen 0,15 - 0,5 mg/kg/Tag in 2 Dosen. Max: 1 mg/kg/Tag, jedoch nicht mehr als 40 mg/Tag.
      • Behandlungsdauer:

        Bei langfristiger Behandlung (über 12 Monate) ist der Nutzen der Behandlung regelmäßig (mindestens 1 x pro Jahr, vorzugsweise in den Schulferien) zu evaluieren, indem Testphasen ohne Medikation eingelegt werden. Die Behandlung darf nicht für unbestimmte Zeit verschrieben werden. Die Therapie wird meist während der Pubertät abgesetzt.

      • Anwendungshinweis:

        Dexamfetamin nicht zu spät nach dem Mittagessen verabreichen, um Schlafproblemen vorzubeugen.

      • In seltenen Fällen können höhere Dosierungen erforderlich sein. 

        Behandlung durch oder nach Rücksprache mit fachärztlichem Personal (mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendpsychiatrie).

        <6 Jahre: off-label

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

Es liegen keine Erfahrungen zur Anwendung von Dexamfetamin bei Patienten mitNieren- oder Leberinsuffizienz vor. Bei dieser Patientengruppe kann sowohl der maximale Dexamfetamin-Plasmaspiegel höher als auch die Ausscheidungszeit (von Dexamfetamin) verlängert sein. Dies sollte bei der Dosierung und Titration berücksichtigt werden. [SmPC Attentin]

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Sehr häufig (> 10%): Verminderter Appetit, verringerte Gewichts- und Größenzunahme bei längerer Anwendung bei Kindern, Schlaflosigkeit, Nervosität

Häufig (1-10%): Arrhythmien, Herzrasen, Tachykardie, Abdominalschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, trockener Mund, Veränderung des Blutdrucks und der Herzfrequenz (gewöhnlich Erhöhung), Arthralgie, Schwindel, Dyskinesie, Kopfschmerzen, Hyperaktivität, abnormales Verhalten, Aggressivität, Erregungs- und Angstzustände, Depression, Reizbarkeit

Selten (0,01–0,1%): Angina pectoris, Akkomodationsstörungen, verschwommenes Sehen, Mydriasis, Müdigkeit, Wachstumsverzögerung bei längerer Anwendung bei Kindern, Hautausschlag, Urtikaria

Sehr selten (< 0,01%), Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, thrombozytopenische Purpura, Herzstillstand, Leberfunktionsstörung, Erhöhung der Leberenzymwerte, hepathisches Koma, Muskelkrämpfe, Konvulsionen, choreoathetotische Bewegungen, intrakranielle Hämorrhagie, Tourette Syndrom, Halluzinationen, Psychose/psychotische Reaktionen, Selbstmordversuch (einschließlich vollendeter Selbstmord), Tics, Verschlimmerung vorbestehender Tics, Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis, Arzneimittelexanthem, zerebrale Vaskulitis und/oder Hirngefäßverschluss

Häufigkeit nicht bekannt: Kardiomyopathie, Myokardinfarkt, ischämische Kolitis, Diarrhoe, Brustschmerz, Hyperpyrexie, Überempfindlichkeit einschließlich von Angioödem und Anaphylaxie, plötzliche Todesfälle, Azidose, Rhabdomyolyse, Ataxie, Benommenheit, Dysgeusie, Konzentrationsstörungen, Hyperreflexie, Schlaganfall, Tremor, Verwirrtheit, Delirium, Drogenabhängigkeit, Dysphorie, emotionale Labilität, Euphorie, Beeinträchtigungen der Leistungen in kognitiven Tests, veränderte Libido, Nachtangst, Zwangsverhalten, Panikzustände, Paranoia, Ruhelosigkeit, Nierenschädigung, Impotenz, Schwitzen, Alopezie, Raynaud-Syndrom, kardiovaskulärer Kollaps, toxischer hypermetabolischer Zustand (gekennzeichnet durch: vorübergehende Hyperaktivität, Hyperpyrexie, Azidose und Tod durch kardiovaskulären Kollaps)

Die vollständige Auflistung aller unerwünschter Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Kontraindikationen bei Kindern

  • Überempfindlichkeit oder Idiosynkrasie ggü. sympathomimetischen Aminen
  • Glaukom
  • Phäochromozytom
  • Während der Behandlung mit nicht-selektiven, irreversiblen Monoaminoxidasehemmern (MAO-Hemmern) oder innerhalb von mindestens 14 Tagen nach Absetzen solcher Substanzen, da dann das Risiko einer hypertensiven Krise besteht
  • Hyperthyreose, Thyreotoxikose
  • Diagnose oder Anamnese von schwerer Depression, Anorexia nervosa/anorektischen Störungen, Suizidneigung, psychotischen Symptomen, schwere affektive Störungen, Manie, Schizophrenie, psychopathischen/Borderline-Persönlichkeitsstörungen
  • Gilles de la Tourette Syndrome oder ähnliche Dystonien
  • Diagnose oder Anamnese von schweren und episodischen (Typ I) bipolaren affektiven Störungen (die nicht gut kontrolliert sind)
  • Vorbestehende Herz-Kreislauferkrankungen, einschließlich mittelschwerer und schwerer Hypertonie, Herzinsuffizienz, arterieller Verschlusskrankheit, Angina pectoris, hämodynamisch signifikanter, angeborener Herzfehler, Kardiomyopathien, Myokardinfarkt, potentiell lebensbedrohender Arrhythmien und Kanalopathien (Erkrankungen, die aufgrund von Dysfunktionen der Ionenkanäle verursacht wurden)
  • Vorbestehende zerebrovaskuläre Erkrankungen, wie zum Beispiel zerebrale Aneurysmen, Gefäßabnormalitäten, einschließlich Vaskulitis oder Schlaganfall
  • Porphyrie
  • Vorgeschichte oder derzeitige Drogenabhängigkeit oder Alkoholismus
  • Schwangerschaft und Stillzeit

[SmPC Attentin]

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Die Behandlung muss unter Beobachtung von fachärztlichem Personal für Verhaltensstörungen bei Kindern und/oder Jugendlichen stattfinden.

Vor Beginn der Behandlung: Beurteilung des kardiovaskulären Status (Blutdruck, Herzfrequenz, plötzliche Herzerkrankungen/unerwarteter Tod in der Familienanamnese); psychische Störungen oder Symptome (in der Anamnese); Erfassung von Körpergröße und -gewicht in einem Wachstumsdiagramm. 

Während der Behandlung:
- Überwachung und Dokumentation des Wachstums (Größe, Gewicht, Appetit). Bei Verdacht auf Wachstumsverzögerung ist die Behandlung zu unterbrechen.
- Erfassung der psychischen Verfassung (Entwicklung oder Verschlechterung neuer oder bereits bestehender psychiatrischer Störungen)
- Überwachung und Dokumentation des kardiovaskulären Status (Blutdruck, Puls) 
- Überwachung hinsichtlich des Risikos von Zweckentfremdung, Fehlgebrauch und Missbrauch

Die Behandlung bei Anzeichen einer zerebralen Vaskulitis (schwere Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl, Schwäche, Lähmungen und Beeinträchtigungen von Koordination, Sehen, Sprechen, Sprache
oder Gedächtnis) unverzüglich absetzen.

Das Absetzen kann außerdem bei der Entstehung oder Verschlechterung psychischer Störungen, suizidaler Neigungen, der Zunahme epileptischer Anfälle, Leukopenie, Thrombozytopenie, Anämie sowie Anzeichen von Nieren- und Leberfunktionsstörungen angebracht sein. Treten unerwünschte Veränderungen des Verhaltens auf, ist zu erwägen, die Dosis zu ändern oder die Behandlung abzubrechen.

Bei Patienten mit bipolaren Störungen kann es zur Auslösung eines gemischten/-manischen Schubs kommen.

Chronischer Missbrauch von Dexamfetamin kann zu Toleranz, sehr schwerer psychischer Abhängigkeit und schweren sozialen Auswirkungen führen.

Absetzen: stufenweise Reduktion der Dosis und eine sorgfältige Überwachung nötig. Ein abruptes Absetzen nach längerer Einnahme oder nach Missbrauch kann zu extremer Müdigkeit, vermehrter Nahrungsaufnahme, Depression und möglichen Veränderungen im Schlaf-EEG führen.

[SmPC Attentin]

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

Für allgemeingültige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen informieren Sie sich bitte in den aktuellen Fachinformationen.

Wechselwirkungen

Interaktionspartner Grund Handlungsempfehlung
Monoaminooxidase- Hemmer (z.B. Selegilin) Blutdruckanstieg und Serotonin-Syndrom möglich. Kontraindiziert.
Linezolid Risiko für starken Blutdruckanstieg und hypertensive Krisen erhöht. Kombination vermeiden. Es sollten mindestens 14 Tage zwischen der Gabe der beiden Arzneimittel gewartet werden. 
Trizyklische Antidepressiva (z.B. Amitriptylin, Imipramin) Erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Nebenwirkungen. Kombination vermeiden.
Phenylephrin Additive Vasokonstriktion und Blutdrucksteigerung. Kombination vermeiden.
Selektive Serotonin- Wiederaufnahmehemmer (z.B. Citalopram) Symptome des Serotonin-Syndroms möglich.  Kombination vermeiden. Falls Kombination unvermeidbar, sollten die Patienten besonders sorgfältig auf die Symptome eines Serotonin-Syndroms überwacht werden.
Halogenierte Narkotika (z.B. Sevofluran, Isofluran) Erhöhtes Risiko von Herzrhythmusstörungen.  Wenn eine Narkose mit Inhalationsnarkotika geplant ist, soll Dexamfetamin möglichst eine ausreichende Zeit vorher abgesetzt werden (Fachinformation beachten). Umgekehrt soll das Inhalationsnarkotikum abgeatmet sein, bevor Dexamfetamin eingesetzt wird.
Haloperidol Schwächung der zentral stimulierenden Wirkung von Dexamfetamin möglich. Das Risiko für akute Dystonien kann erhöht sein.  Kombination vermeiden. Falls Kombination unvermeidbar, Wirksamkeit von Dexamfetamin engmaschig überwachen. 
Ethanol Verstärkte zentralnervöse Wirkungen möglich. Während der Behandlung mit Dexamfetamin muss der Konsum von Alkoholhaltigen Nahrungs- und Genussmitteln unterbleiben.


Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen und einschlägigen Wechselwirkungsdatenbanken zu entnehmen.

PSYCHOSTIMULANZIEN, MITTEL ZUR BEHANDLUNG DER ADHS UND NOOTROPIKA

In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.

Zentral wirkende Sympathomimetika

Atomoxetin

Strattera®
N06BA09

Lisdexamfetamin

Elvanse®
N06BA12

Methylphenidat

Ritalin®, Medikinet®, Concerta®, Equasym retard®, Kinecteen®, Tuzulby
N06BA04
Xanthin-Derivate

Coffein

Peyona®, Gencebok®
N06BC01
PSYCHOSTIMULANZIEN, MITTEL ZUR BEHANDLUNG DER ADHS UND NOOTROPIKA

Atomoxetin

Strattera®
N06BA09

Coffein

Peyona®, Gencebok®
N06BC01

Lisdexamfetamin

Elvanse®
N06BA12

Methylphenidat

Ritalin®, Medikinet®, Concerta®, Equasym retard®, Kinecteen®, Tuzulby
N06BA04

Referenzen

  1. Efron D, et al, Methylphenidate versus dexamphetamine in children with attention deficit hyperactivity disorder: A double-blind, crossover trial., Pediatrics, 1997, 100(6), E6
  2. Landelijke Stuurgroep Multidisciplinaire Richtlijnontwikkeling (LSMR), Multidisciplinaire richtlijn ADHD- Richtlijn voor de diagnostiek en behandeling van ADHD bij kinderen en jeugdigen., www.nvk.nl, 2005
  3. MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, SmPC Amfexa (RVG 110336) 10-02-2016, www.geneesmiddeleninformatiebank.nl
  4. Brown GL et al. , Plasma levels of d-amphetamine in hyperactive children. Serial behavior and motor responses., Psychopharmacology (Berl). , 1979 , Apr 11;62(2), 133-40
  5. Elia J et al. , Methylphenidate and dextroamphetamine treatments of hyperactivity: are there true nonresponders?, Psychiatry Res. , 1991 , Feb;36(2), 141-55
  6. Pelham WE et al. , A comparison of morning-only and morning/late afternoon Adderall to morning-only, twice-daily, and three times-daily methylphenidate in children with attention-deficit/hyperactivity disorder., Pediatrics. , 1999 , Dec;104(6), 1300-11
  7. Short EJ et al. , A prospective study of stimulant response in preschool children: insights from ROC analyses., J Am Acad Child Adolesc Psychiatry. , 2004 , Mar;43(3):, 251-9
  8. Eysbouts Y et al. , Stimulant medication in pre-school children in New South Wales., J Paediatr Child Health. , 2011 , Dec;47(12):, 870-4
  9. National Collaborating Centre for Mental Health. , Attention Deficit Hyperactivity Disorder: Diagnosis and Management of ADHD in Children, Young People and Adults., Leicester (UK): British Psychological Society (UK), 2009
  10. Government of Western Australia, department of health. , Stimulant Prescribing Code Clinical criteria for the prescribing of stimulant medicines in Western Australia., www.public.health.wa.gov.au
  11. Medice, SmPC Attentin 5 mg Tabletten (74643.00.00), 08/2022
  12. Medice, SmPC Attentin 10 mg/20 mg Tabletten (74643.00.00), 08/2024
  13. DAC/NRF, Dexamfetaminsulfat-Tropfen 25 mg/ml (NRF 22.9.), NRF 2017-1

Änderungsverzeichnis

  • 23 Juni 2026 14:45: Überprüfung und Aktualisierung
  • 29 Januar 2026 15:10: Spezifizierung der Bezugsgröße der Dosisempfehlungen (Salz/Base) auf Dexamfetaminhemisulfat
  • 24 Februar 2021 09:18: Neue Wechselwirkungsrecherche
  • 24 Februar 2021 09:18: Neue Recherche zu Nebenwirkungen

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung