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Doxycyclin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Tetracycline. Der Wirkungsmechanismus von Doxycyclin beruht auf einer Hemmung der Proteinbiosynthese durch reversible Blockade der Bindungsstelle der Aminoacyl-t-RNS an der 30S-Untereinheit des Ribosoms, wodurch die Elongation der Peptidkette unterbrochen wird. Hieraus resultiert eine vorwiegend bakteriostatische Wirkung. [Ref.]
Erworbene Resistenzen können ein Problem bei folgenden Keimen darstellen: Staphylococcus epidermidis, Staphylococcus haemolyticus, Staphylococcus hominis, Streptococcus agalactiae, Streptococcus pneumoniae, Campylobacter jejuni [Ref.]
Nach oraler Einnahme ist die Resorption nahezu vollständig; die Cmax wird nach etwa 2 Stunden erreicht, die Plasmakonzentration im Steady State nach 4 Tagen. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt etwa 20 Stunden. Aufgrund der relativ langen Halbwertszeit wird eine Initialdosis von Doxycyclin empfohlen. Der genaue Metabolismus ist unbekannt, jedoch werden die Doxycyclin-Konzentrationen durch starke CYP3A4-Induktoren gesenkt. Es unterliegt einem enterohepatischen Kreislauf. Nach oraler Verabreichung wird Doxycyclin primär unverändert (ca. 40 %) im Urin ausgeschieden. Der Rest (20–50 %) wird nach Diffusion in das Darmlumen als inaktiver Komplex mit dem Stuhl ausgeschieden. [SmPC] Bei Erwachsenen beträgt das Verteilungsvolumen 0,7–1,4 L/kg und die Halbwertszeit 12 bis 25 Stunden.
Kinder In einer Studie mit 10 Kindern im Alter von >24 Monaten, die jeweils eine Dosis Doxycyclin von 4 mg/kg (N = 5 Kinder) oder 2 mg/kg (N = 5 Kinder) erhielten, betrug das scheinbare Verteilungsvolumen 0,859 bis 1,841 L/kg des tatsächlichen Körpergewichts (kg) und die Halbwertszeit 11,18 bis 8,89 Stunden [Ceccarelli et al. 1971].
In einer populationspharmakokinetischen Studie wurden bei Kindern (insgesamt N=47, davon N=14 ≤8 Jahre), die eine Doxycyclin-Behandlung als antimikrobielle Therapie (alle Indikationen) mit einer Median-Dosis von 1,69 (0,88–2,94) mg/kg erhielten, die folgenden individuellen empirischen Bayes’schen Post-hoc-Parameterschätzungen ermittelt [Thompson et al. 2019]:
Oral/Intravenös bei Infektionen durch Doxycyclin-empfindliche Krankheitserreger:
Kinder von der Geburt an bis unter 8 Jahren:
Aufgrund des Risikos für Zahnverfärbungen sollte Doxycyclin bei Kindern unter 8 Jahren nicht angewendet werden.
kontraindiziert
Kinder ≥8 bis einschließlich 11 Jahren, bis 45 kg:
Die Anwendung von Doxycyclin zur Behandlung von akuten Infektionen bei Kindern von 8 bis einschließlich 11 Jahren sollte sorgfältig geprüft werden und nur dann erfolgen, wenn andere Arzneimittel nicht verfügbar, wahrscheinlich unwirksam oder kontraindiziert sind.
Anfangsdosis: 4,4 mg/kg (als Einzeldosis oder aufgeteilt in 2 Dosen)
Erhaltungsdosis: 2,2 mg/kg (als Einzeldosis oder aufgeteilt in 2 Dosen)
Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Verlauf der Erkrankung und sollte noch mindestens 1-2 Tage nach Abklingen der Krankheitserscheinungen fortgeführt werden.
Kinder über 45 kg:
Es sollte dieselbe Dosis wie bei Erwachsenen verabreicht werden.
Erwachsene und Jugendliche von 12 bis einschließlich 17 Jahre (unter 70 kg Körpergewicht [KG])
am ersten Tag: 200 mg Doxycyclin (als Einzeldosis oder aufgeteilt in 2 Dosen)
an den folgenden Tagen: 100 mg Doxycyclin pro Tag
Bei schweren Erkrankungen bzw. bei Patienten mit mehr als 70 kg KG
einmal täglich 200 mg Doxycyclin über die gesamte Therapiedauer
Oral bei Borreliose (Erythema chronicum migrans oder Lyme-Disease) Stadium I
täglich 200 mg Doxycyclin über 2-3 Wochen (mindestens jedoch 14 Tage lang)
[Ref.]
weitere zugelassene Indikationen:
Oral bei Akne papulo-pustulosa und als Therapieversuch bei Akne conglobata
Erwachsene und Kinder über 12 Jahre
einmal täglich 50 mg
[Ref.]
Oral zur Reduktion papulopustulöser Läsionen bei Rosazea im Gesicht
nur für Erwachsene zugelassen
einmal täglich 40 mg
[Ref.]
Oral bei Hauterkrankungen, auch infizierte schwere Formen der Akne vulgaris und Rosacea
täglich 100 mg Doxycyclin, in der Regel 7 - 21 Tage
anschließend Erhaltungsdosis von 50 mg über 2 - 3 Wochen möglich
Langzeittherapie mit 50 mg täglich bis zu 12 Wochen möglich
T4: teilbar in vier gleiche Dosen, T2: teilbar in zwei gleiche Dosen, T1: nur teilbar zur erleichterten Einnahme, T0: nicht teilbar, M: mörserbar, M0: nicht mörserbar, aV: außer Vertrieb
Anwendungshinweise:
Schnellfreisetzendes Doxycyclin sollte entweder regelmäßig morgens mit dem Frühstück oder gleichzeitig zusammen mit einer anderen Mahlzeit mit reichlich Flüssigkeit (keine Milch) eingenommen werden. Die Einnahme während einer Mahlzeit kann die Häufigkeit von Magen-Darm-Störungen verringern. [Ref.] Die Resorptionsquote wird dadurch nur unwesentlich beeinträchtigt.[Ref.]
Magensaftresistente Formulierungen sollten morgens auf nüchternen Magen (vorzugsweise mindestens eine Stunde vor oder zwei Stunden nach der Mahlzeit) mit ausreichend Wasser eingenommen werden. [Ref.]
Um ösophageale Ulzerationen zu vermeiden, sollte Doxycyclin mit einem Glas Wasser (keine Milch) sowie in aufrechter Position und nicht unmittelbar vor dem Zubettgehen eingenommen werden. [Ref.]
Die Resorption von Doxycyclin aus dem Magen-Darm-Trakt kann durch 2- oder 3-wertige Kationen wie Aluminium, Calcium (Milch, Milchprodukte und calciumhaltige Fruchtsäfte) und Magnesium in Antazida oder durch Eisenpräparate sowie durch medizinische Aktivkohle und Colestyramin beeinträchtigt werden. Daher sollten derartige Arznei- oder Nahrungsmittel in einem zeitlichen Abstand von 2 bis 3 Stunden eingenommen werden. [Ref.]
Zur intravenösen Infusion kann Doxycyclin-Lösung mit 5–20%iger Glucoselösung oder isotonischer Natriumchloridlösung gemischt werden.
Doxycyclin sollte stets getrennt von anderen Arzneimitteln verabreicht werden. Ringerlösung ist mit Doxycyclin nicht kompatibel.
Der Inhalt der Doxycyclin-Ampullen ist zur intravenösen Anwendung bestimmt. Er kann direkt in eine ausreichend große Vene oder auch in den Schlauch eines Infusionssystems injiziert werden, das eine kompatible Lösung enthält. Es kann auch vor der Anwendung mit einer kompatiblen Infusionslösung, wie 5–20%ige Glucoselösung oder isotonischer Natriumchloridlösung, gemischt werden.
Intravenöse Infusion: Der Infusionslösung, die Doxycyclin enthält, sollten keine weiteren Medikamente zugesetzt werden. Die Infusionsdauer richtet sich nach der Dosierung, sollte aber üblicherweise ein bis 4 Stunden betragen. Die empfohlene Mindestinfusionsdauer für 100 mg (0,5 mg/ml Lösung) beträgt 1 Stunde.
Intravenöse Injektion: Die Injektionsdauer für je 100 mg Doxycyclin in 5 ml Injektionslösung soll nicht kürzer als 2 Minuten sein. Bei schwachen und schwerstkranken Patienten sowie bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen besonders langsam injizieren (mindestens 3 Minuten)! Bei zu schneller Injektion kann es zu Schwindel, Hitzegefühl, Rötung des Gesichtes und Kollaps kommen.
Am Tag der Ankunft im Malaria-Epidemiegebiet starten; während des Aufenthalts einnehmen und bis 4 Wochen nach der Abreise aus dem Epidemiegebiet fortsetzen.
off-label
Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate
GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.
GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern
(Irreversible) Zahnverfärbungen bei Kindern (1%), Störungen der Zahnentwicklung, Hypoplasie des Zahnschmelzes. [Rajan et al. 2025, Ma et al. 2025]
Die Chelatbildung von Tetracyclin im Zahnschmelz kann zu einer Schmelzhypoplasie und dauerhaften Zahnverfärbungen führen. [Stultz et al. 2019] In der Literatur lagen die Inzidenzraten für Zahnverfärbungen nach Tetracyclin-Exposition zwischen 23 und 92 %, wobei die Häufigkeit mit der Dosis, der Dauer (z. B. > 21 Tage Exposition) und der Anzahl der Behandlungszyklen zunahm. [Todd et al. 2015] In einer aktuellen Übersichtsarbeit entwickelte ein Frühgeborenes (1/162) eine Zahnverfärbung und zwei Kinder (2/162) eine Schmelzhypoplasie nach Exposition gegenüber Doxycyclin. [Dou et al. 2024] Darüber hinaus ergab eine aktuelle Metaanalyse eine gepoolte Inzidenz von Zahnverfärbungen von 0,92 % (95 % 0,34 %–1,50 %) ohne signifikante Heterogenität (I² < 0 %). [Ma et al. 2025]
Die sechs häufigsten positiven Signale mit dem höchsten proportionalen Meldeverhältnis (PRR) in der FEARS-Datenbank für unerwünschte Arzneimittelwirkungen von Doxycyclin bei Kindern im Alter von ≤ 8 Jahren waren Kehlkopfschäden, Horner-Syndrom, Nervenschäden, erosive Gastritis, Vanishing-Bile-Duct-Syndrom und Methämoglobinämie. [Dou et al. 2024] Keine dieser unerwünschten Arzneimittelwirkungen wird in der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels von Doxycyclin erwähnt. Es ist daher wichtig, dass sich klinisch tätige Ärzte dieser potenziellen unerwünschten Arzneimittelwirkungen bewusst sind.
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein
Folgende UAW wurden sehr häufig, häufig oder gelegentlich beobachtet (≥0,1 %):
Die vollständige Auflistung aller unerwünschter Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Kontraindikationen bei Kindern
- schwere Funktionsstörungen der Leber - Schwangerschaft und Stillzeit - Kinder <8 Jahren: Laut Fachinformation kontraindiziert wegen des Risikos einer Schädigung des wachsenden Knochen- und Zahngewebes und irreversibler Verfärbung (gelb / grau / braun) der Zähne). Aus der Literatur geht hervor, dass das Risiko einer Zahnverfärbung bei kurzfristiger Anwendung von Doxycyclin bei Kindern unter 8 Jahren (außerhalb der Neugeborenenperiode) in den derzeit empfohlenen Dosierungen sehr gering sind.
[SmPC Doxycyclin m ratiopharm]
Kontraindikationen allgemein
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere Tetracycline (innerhalb der Tetracyclin-Gruppe besteht eine komplette Kreuzallergie)
Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern
Das Risiko einer Schmelzhypoplasie und einer dauerhaften Verfärbung der Zähne ist am größten, wenn die Exposition gegenüber dem Wirkstoff während der Odontogenese vor der vollständigen Bildung des Schmelzes der bleibenden Zähne mit Kalzifizierung erfolgt. Dieser Prozess ist in der Regel im Alter von 8 Jahren abgeschlossen und ist der Grund für die Anwendungsbeschränkung bei Kindern unter 8 Jahren. [Stultz et al. 2019] Im Gegensatz zu Tetracyclin bindet Doxycyclin jedoch in geringerem Maße an Kalzium (39,5 % gegenüber 19 %). [Todd et al. 2015] Aktuelle Beobachtungsstudien zeigen, dass die Behandlung von Kleinkindern mit Doxycyclin möglicherweise nicht zu einer dauerhaften Verfärbung der Zähne führt. [Biggs et al. 2016] [Volovitz et al. 2007][Poyhonen et al. 2017][Todd et al. 2015][Ravindra et al. 2023][Boast et al. 2016][Stultz et al. 2019] Das Risiko für Zahnverfärbungen und Schmelzhypoplasie ist gering, was zur Aufhebung der früheren Kontraindikation bei Kindern unter 8 Jahren führte. Im Jahr 2018 erklärte das Komitee für Infektionskrankheiten der American Academy of Pediatrics, dass kurze Behandlungszyklen (bis zu 21 Tage) mit oralem Doxycyclin bei Patienten jeden Alters sicher sind. Die empfohlene Gesamtdauer der Doxycyclin-Behandlung sollte 21 Tage nicht überschreiten, und wiederholte Behandlungszyklen sollten aufgrund der kumulativen Exposition vermieden werden. [Red Book 2024]
Aufgrund pharmakokinetischer Daten entspricht die Doxycyclin-Dosis bei Kindern im Alter von 1 Monat bis 8 Jahren, bezogen auf mg/kg, der bei Kindern über 8 Jahren verabreichten Dosis. [Thompson et al. 2019] Aufgrund begrenzter Daten bei Kindern unter 2 Jahren sollte Doxycyclin in dieser Gruppe jedoch mit Vorsicht angewendet werden. Darüber hinaus sollte Doxycyclin bei Kindern im Alter von 1 Monat bis 8 Jahren nur in Betracht gezogen werden, wenn keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, die Therapiedauer sollte so kurz wie möglich gehalten werden und wiederholte Behandlungszyklen sollten vermieden werden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein
Für allgemeingültige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen informieren Sie sich bitte in den aktuellen Fachinformationen.
Wechselwirkungen
Doxycyclin wird über das Isoenzym CYP3A4 metabolisiert.
Doxycyclin zeichnet sich durch ein hohes Interaktionspotential aus. Aus diesem Grund muss die Medikation individuell auf Wechselwirkungen überprüft werden
In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.
Landelijk Coordinatiecentrum Reizigers Advisering [Nationales Koordinationszentrum für Reisehinweise], Malariaprofylaxe bulletin [Malariaprophylaxe Bulletin], 2015, Feb
Wichers IM et al, NHG Behandelrichtlijn tekenbeet, 2017
Biggs HM, et al., Diagnosis and management of tickborne rickettsial diseases: Rocky mountain spotted fever and other spotted fever group rickettsioses, ehrlichioses, and anaplasmosis - United States, MMWR Recomm Rep, 2016, 65(2), 1-44
Volovitz B, et al., Absence of tooth staining with doxycycline treatment in young children, Clin Pediatr, 2007, 46(2), 121-6
Poyhonen H, et al., Dental staining after doxycycline use in children, J Antimicrob Chemoth, 2017, 72(10), 2887-90
Todd SR, et al., No visible dental staining in children treated with doxycycline for suspected Rocky Mountain Spotted Fever, J Pediatr, 2015, 166(5), 1246-51
Ceccarelli G, et al., Pharmacokinetic Study of Doxycycline in Children. Chemotherapy., Chemotherapy., 1971, 1-10
Boast A, et al., QUESTION 1 : teething issues : can doxycycline be safely used in young children? , Arch Dis Child. , 2016, 63(12)
Thompson E.J, et al., Population pharmacokinetcs of doxycycline in Children. , Antimicrobial Agents and Chemotherapy. , 2019, 63(12)
Rajan A.S, et al., Dental safety of short-term doxycycline use in children under 8 years: a systematic review and meta-analysis. , Front Pharmacol. , 2025
Ma K, et al., Incidence and influencing factors of tooth discoloration in children using doxycycline: a meta-analysis. , Front Pediatr. , 2025
Stultz J.S, et al., Doxycycline and Tooth Discolaration in Children: Changing of Recommendations Based on Evidence of Safety. , Annals of Pharmacotherapy. , 2019, 53(11), 1162-1166
Dou W, et al., Real-world safety profile of tetracyclines in children younger thand 8 years old: an analysis of FEARS database and review of case report. , Expert Opin Drug Saf. , 2024, 23(7), 885-892
Ravindra D, et al., Antibiotic Exposure and Dental Health: A Systematic Review. Pediatrics., 2023, 152(1)
Red Book: Report of the Committee on Infectious Diseases, Tetracyclines , 2024, 975-976
Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG), S2k-Leitlinie "Kutane Lyme Borreliose" ( Registernummer 013 - 044), AWMF, Stand: 31.03.2016 (in Überarbeitung), gültig bis 30.03.2021
Änderungsverzeichnis
30 April 2026 11:13: Die wissenschaftliche Literatur zur Sicherheit von Doxycyclin bei Kindern unter 8 Jahren wurde überprüft. Dies führte zur Anpassung der Angaben zu Kontraindikationen bei Kindern unter 8 Jahren, der PK-Daten, Warnhinweisen und Nebenwirkungen bei Kindern.
02 Mai 2022 15:06: Informationen zu Dosisanpassungen bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen hinzugefügt
13 Dezember 2021 08:50: Behandlungsdauer bei chronischer Neuroborreliose ohne Pleiozytose im Liquor hinzugefügt
28 Oktober 2021 13:18: Harmonisierung der Malaria Monographien
07 Dezember 2020 15:01: Aktualisierung
Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)
Überdosierung
Symptome: parenchymatösen Leber- und Nierenschädigungen, Pankreatitis
Bei einer oralen Überdosis von Doxycyclin sollten die noch nicht resorbierten Anteile der Substanz durch Gabe von Antazida, Magnesium- oder Calcium-Salzen zu nicht resorbierbaren Chelatkomplexen gebunden werden. Nach sofortigem Absetzen der Therapie sind unter Umständen symptomatische Maßnahmen indiziert.
Doxycyclin ist nicht ausreichend dialysierbar, so dass eine Hämo- oder Peritonealdialyse wenig effektiv ist.