Deferoxamin

Wirkstoff
Deferoxamin
Handelsname
Desferal®; Syn: DFO
ATC-Code
V03AC01

Zulassung
Dosierungsempfehlungen

Präparate
Pharmakodynamik und -kinetik
Nierenfunktionsstörungen
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Kontraindikationen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Wechselwirkungen
Wirkstoffe der gleichen ATC-Klasse
Referenzen
Änderungsverzeichnis

Pharmakodynamik

Deferoxamin ist ein Chelatbildner, der mit dreiwertigen Eisen- und Aluminiumionen Komplexe bildet; die Komplexbildungskonstanten (Ferrioxamin und Aluminoxamin) sind stabil und nicht toxisch. Das Chelat wird nicht im Darm resorbiert und aufgrund einer parenteralen Verabreichung gebildete Chelate werden rasch und ohne schädliche Auswirkungen über die Nieren ausgeschieden. Deferoxamin nimmt Eisen entweder frei oder an Ferritin und Hämosiderin gebunden auf. In ähnlicher Weise mobilisiert und chelatisiert es an Gewebe gebundenes Aluminium. Es entfernt kein Eisen aus Hämin enthaltenden Substanzen wie Hämoglobin oder Transferrin. Da die Komplexe mit Eisen und Aluminium vollständig ausgeschieden werden, fördert Deferoxamin die Ausscheidung von Eisen und Aluminium im Urin und den Fäzes und vermindert so pathologische Eisen- oder Aluminiumablagerungen in den Organen und Geweben.

Pharmakokinetik bei Kindern

Es sind keine spezifischen Informationen für Kinder vorhanden.

Zulassung der Dosierungsempfehlungen

  • Akute Eisenvergiftung
    • intravenös
      • ≥1 Monat bis <18 Jahre: zugelassen
  • Chelattherapie bei Beta-Thalassämie major
    • subkutan
      • ≥1 Monat bis <2 Jahre: off-label
      • ≥2 Jahre bis <18 Jahre: zugelassen

Auszug aus Fachinformation Auszug aus Fachinformation

Textauszug aus Fachinformation

Intravenös zur Behandlung der akuten Eisenvergiftung

Kinder:
Die kontinuierliche intravenöse Verabreichung von Deferoxamin ist die bevorzugte Art der Applikation, und die empfohlene Infusionsgeschwindigkeit beträgt 15 mg/kg Körpergewicht pro Stunde und sollte, sobald es die klinische Situation erlaubt, reduziert werden. Dies ist gewöhnlich nach 4 – 6 Stunden der Fall, sodass die gesamte intravenös applizierte Dosis nicht die empfohlenen 80 mg/kg Körpergewicht in 24 Stunden überschreitet. Wenn jedoch die Option einer intravenösen Infusion nicht verfügbar ist und wenn die intramuskuläre Applikation verwendet wird, beträgt die normale Dosis für ein Kind 1 g, verabreicht als einzelne intramuskuläre Dosis. 

Subkutan zur Behandlung der chronischen Eisenüberladung (z.B. Transfusionshämosiderosen, insbesondere bei Thalassaemia major, sideroblastischer  Anämie, autoimmunhämolytischer Anämie und anderen chronischen Anämien; primäre (idiopathische) Hämochromatose bei Patienten, deren Begleiterkrankungen (z. B. schwere Anämie, Herzerkrankungen, Hypoproteinämie) einen Aderlass ausschließen; Eisenüberladung bei Patienten mit Porphyria cutanea tarda )

Kinder:
Eisenüberladung oder exzessive Deferoxaminmesilat-Dosen können zu Wachstumsverzögerung führen. Wird eine Chelationstherapie vor dem 3. Lebensjahr begonnen, muss daher das Wachstum sorgfältig überwacht werden. Die mittlere Tagesdosis sollte dabei 40 mg/kg nicht überschreiten. 
Es sollte die niedrigste wirksame Dosis gegeben werden. Die durchschnittliche Tagesdosis liegt in der Regel zwischen 20 und 60 mg/kg. Patienten mit einem Serum-Ferritinspiegel unter 2.000 ng/ml benötigen in der Regel etwa 25 mg/kg/Tag. Bei einem Serum-Ferritinspiegel zwischen 2.000 und 3.000 ng/ml sind etwa 35 mg/kg/Tag erforderlich. Höhere Dosen sollten nur angewendet werden, wenn der therapeutische Nutzen für den Patienten das Risiko unerwünschter Wirkungen übersteigt. Patienten mit einem höheren Serum-Ferritinspiegel können eine Dosis bis zu 55 mg/kg/Tag benötigen. Es wird jedoch davon abgeraten, die durchschnittliche Tagesdosis von 50 mg/kg regelmäßig zu überschreiten, es sei denn, Patienten, welche das Wachstum abgeschlossen haben, benötigen eine sehr intensive Chelationstherapie. Fallen die Ferritinwerte unter 1.000 ng/ml, ist das Risiko einer Deferoxaminmesilat -Toxizität erhöht. Daher ist es wichtig, solche Patienten speziell sorgfältig zu überwachen und eventuell eine Senkung der wöchentlichen Gesamtdosis in Erwägung zu ziehen.
Die langsame s.c.-Infusion unter Verwendung einer tragbaren, leichten Infusionspumpe, verabreicht über einen Zeitraum von 8–12 Stunden, gilt als wirksam und für den ambulanten Patienten als besonders geeignet. Dieselbe tägliche Dosis kann auch über einen Zeitraum von 24 Stunden verabreicht werden, um eine höhere Eisenelimination zu erreichen. Deferoxaminmesilat sollte 5 - 7 Mal pro Woche mit der Pumpe angewendet werden. Die Zusammensetzung von Deferoxaminmesilat erlaubt keine subkutane Bolusinjektion.

Intravenös zur Behandlung der chronischen Aluminiumüberladung bei Patienten mit terminalem Nierenversagen.

Kinder:
Patienten, die mit Dauerhämolyse oder Hämofiltration behandelt werden: 5 mg/kg einmal wöchentlich. Bei Patienten, die nach dem Deferoxamin-Test einen Aluminiumspiegel von bis zu 300 ng/ml aufweisen: Deferoxamin sollte innerhalb der letzten 60 Minuten einer Dialyse als langsame i.v.-Infusion verabreicht werden (um den Verlust des freien Wirkstoffes im Dialysat zu verhindern). Bei Patienten, die nach dem Deferoxamin-Test einen Serum-Aluminiumwert über 300 ng/ml aufweisen, sollte Deferoxamin 5 Stunden vor der Dialyse langsam i.v. infundiert werden. Vier Wochen nach Beendigung des ersten, dreimonatigen Behandlungsdurchgangs mit Deferoxamin sollte ein Infusionstest mit Deferoxamin durchgeführt werden, ein zweiter Test sollte nach weiteren vier Wochen erfolgen. Wenn zwei im Abstand von einem Monat durchgeführte Infusionstests mit Deferoxamin Serum-Aluminiumerhöhungen von weniger als 50 ng/ml über dem Ausgangswert ergeben, ist eine weitere Behandlung mit Deferoxamin nicht erforderlich.
Patienten mit ambulanter Dauerperitonealdialyse (CAPD) oder zyklischer Dauerperitonealdialyse (CCPD): 5 mg/kg einmal pro Woche vor dem letzten Wechsel der Dialyseflüssigkeit des Tages. Bei diesen Patienten wird die intraperitoneale Verabreichung empfohlen. Deferoxamin kann jedoch auch i.m., s.c. oder durch langsame i.v.-Infusion verabreicht werden.

weitere zugelassene Indikationen bei Erwachsenen:
- Diagnose einer Eisenüberladung und bestimmter Anämien.
- Diagnose einer Aluminiumüberladung bei Patienten mit terminalem Nierenversagen.

[Ref.]

Präparate im Handel

Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung bzw. Infusionslösung 500 mg, 2000 mg

Die im Handel befindlichen Präparate enthalten Deferoxamin in Form von Deferoxaminmesilat. Die Angabe der Wirkstoffkonzentration und Dosierung ist jeweils auf Deferoxaminmesilat bezogen.

Präparate im Handel:

Präparat Darreichungsform Stärke (Deferoxaminmesilat) Applikationsweg Natriumgehalt Problematische Hilfsstoffe Anwendungshinweis Altersangabe
Deferoxaminmesilat Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung 500 mg
2000 mg
intramuskulär
intravenös
subkutan
k.A. - Rekonstitution und Verdünnung gemäß Fachinformation. Kinder
Desferal® Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung 500 mg intramuskulär
intravenös
subkutan
k.A. - Rekonstitution und Verdünnung gemäß Fachinformation. Kinder


k.A.: keine Angabe

Die Fachinformationen wurden am 11.06.2026 aufgerufen.

Lieferengpässe/weitere praktische Informationen

Lieferengpässe für Humanarzneimittel in Deutschland (ohne Impfstoffe)

Dosierungsempfehlungen

Akute Eisenvergiftung
  • Intravenös
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [7]
      • Initialdosis:Deferoxaminmesilat: 10 - 15 mg/kg/Stunde, Dauerinfusion. Max: 80 mg/kg/Tag.
      • Behandlungsdauer:

        12 Stunden

      • Sobald es die klinische Situation erlaubt, in der Regel nach 4 - 6 h, sollte die Dosis reduziert werden. Dosis in Abhängigkeit der Serumferritinkonzentration.

        off-label

Chelattherapie bei Beta-Thalassämie major
  • Subkutan
    • 1 Monat bis 18 Jahre
      [1] [2] [4] [5] [6]
      • Deferoxaminmesilat: 25 - 50 mg/kg/Dosis, Dauerinfusion.
      • Als subkutane Infusion nachts über 8 - 12 h verabreichen an 5 - 7 Tagen pro Woche. Dosis in Abhängigkeit von der Serumferritinkonzentration.
        Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz für die Anwendung von Deferoxamin bei Kindern unter 2 Jahren.
        <2 Jahre: off-label

Nierenfunktionsstörungen bei Kindern > 3 Monate

GFR ≥10 ml/min/1.73m2: Dosisanpassung nicht erforderlich.

GFR <10 ml/min/1.73m2: Eine allgemeine Empfehlung zur Dosisanpassung kann nicht gegeben werden.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen bei Kindern

Der ausgeschiedene Eisenkomplex kann den Urin rötlich-braun verfärben. Gleichgewichtsstörungen (dosisabhängig). Wachstumsverzögerungen und Knochenveränderungen bei höheren Dosen und Kleinkindern.

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen allgemein

Sehr häufig (>10 %): Arthralgie, Myalgie, Schmerzen, Schwellung, Verhärtung, Erythem, Juckreiz und Schorf an der Injektionsstelle

Häufig (1-10 %): Kopfschmerzen, Übelkeit, Urtikaria, Fieber

Gelegentlich (0,1-1 %): Schwerhörigkeit, Tinnitus, Asthma, Erbrechen, Bauchkrämpfe, Wachstumsverzögerungen, Knochenveränderungen (metaphyseale Dysplasie), Bläschen, Ödem und Brennen an der Injektionsstelle

Selten (0,01-0,1 %): Mukormykose, Sehverlust, Skotom, Retinopathie, Sehnerv-Neuritis, Katarakt, Reduzierung der Sehschärfe, verschwommene Sicht, Nachtblindheit, Chromopsie, Korneatrübung, Hypotonie, Tachykardie, Schock

Sehr selten (<0,01 %): Gastroenteritis, Yersinia-Infektionen, Bluterkrankungen (inkl. Thrombozytopenie, Leukopenie), anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen mit oder ohne Schock, Angioödem, neurologische Störungen (einschließlich Schwindel, Enzephalopathie, periphere sensorische, motorische oder gemischte Neuropathie, Parästhesien), Atemnotsyndrom (ARDS), interstitielle Lungeninfiltrate mit Zyanose, Durchfall, generalisierter Hautausschlag

Häufigkeit nicht bekannt: Krämpfe, Muskelkrämpfe, akutes Nierenversagen, tubuläre Nierenfunktionsstörung, Anstieg des Serumkreatinin-Wertes

Die vollständige Auflistung aller unerwünschter Arzneimittelwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

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Haben Sie den Verdacht auf eine Nebenwirkung?

Die Meldung ist sehr wichtig, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis eines Arzneimittels ständig zu überwachen. Das gilt besonders, wenn Medikamente bei Kindern außerhalb der zugelassenen Anwendung (off-label) eingesetzt werden.

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Kontraindikationen allgemein

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, außer wenn eine erfolgreiche Desensibilisierung eine Behandlung ermöglicht.

Die vollständige Auflistung aller Kontraindikationen ist den aktuellen Fachinformationen zu entnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern

Die Anwendung von unangemessen hohen Deferoxaminmesilat-Dosen bei Patienten mit niedrigen Serum-Ferritinwerten und Kleinkindern im Alter von < 3 Jahren bei Therapiebeginn wurde mit Wachstumsverzögerungen in Verbindung gebracht. Eine Dosissenkung kann in einigen Fällen zu einer Rückkehr der ursprünglichen Wachstumsgeschwindigkeit führen. Bei Kindern wird empfohlen, das Körpergewicht und die Größe alle drei Monate zu kontrollieren. [SmPC Deferoxaminmesilat DEMO]

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen allgemein

Für allgemeingültige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen informieren Sie sich bitte in den aktuellen Fachinformationen.

Wechselwirkungen

Interaktionspartner Grund Handlungsempfehlung
Ascorbinsäure, ascorbinsäurehaltige Arznei-/Lebens-/Nahrungsergänzungsmittel Verschlechterung der Herzfunktion durch hohe Vitamin C-Dosen (> 500 mg/Tag) möglich. Patienten mit Herzinsuffizienz sollten kein zusätzliches Vitamin C erhalten. Ist die Behandlung notwendig, sollten Vorsichtsmaßnahmen, wie die Überwachung der Herzfunktion, bedacht werden.
Betibeglogen autotemcel Beeinträchtigung der Wirksamkeit durch gleichzeitige Behandlung mit Deferoxamin möglich. Gabe von Deferoxamin für 6 Monate nach Gabe von Betibeglogen autotemcel vermeiden. Falls Gabe von Eisenchelatoren unvermeidbar sollten nicht-myelosuppressive Eisenchelatoren erwogen werden.


Die vollständige Auflistung aller Wechselwirkungen ist den aktuellen Fachinformationen und einschlägigen Wechselwirkungsdatenbanken zu entnehmen.

ALLE ÜBRIGEN THERAPEUTISCHEN MITTEL

In diesem Abschnitt werden Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse zum Vergleich aufgelistet. Arzneistoffe der gleichen ATC-Klasse sind nicht per se untereinander austauschbar. Die Aufzählung darf daher nicht uneingeschränkt als Therapiealternative verstanden werden.

Antidote

Flumazenil

Anexate®
V03AB25

Hydroxocobalamin - Antidot

Cyanokit®; Syn: Vitamin B12
V03AB33

Iodid - Hochdosis

Syn: Jodid
V03AB21

Naloxon

Nyxoid®
V03AB15

Natriumthiosulfat

Pedmarqsi
V03AB06

Physostigmin

ANTICHOLIUM®
V03AB19
V03AB14

Sugammadex

Bridion®
V03AB35
Eisen-Chelatbildner

Deferasirox

Exjade®
V03AC03

Deferipron

Ferriprox®; Syn: DFP
V03AC02
Mittel zur Behandlung der Hyperkaliämie und Hyperphosphatämie

Calciumacetat

Calcet®, Renacet®
V03AE07

Eisen(III)oxidsaccharat - oral

Velphoro®; Syn.: Eisenoxidsaccharat, Eisenoxidsucrose, Ferrioxidsaccharat, Eisen(III)hydroxid-Sucrose-Komplex, Sucroferric Oxyhydroxide
V03AE05

Sevelamer

Renagel®, Renvela®
V03AE02
Entgiftungsmittel für die Behandlung mit Zytostatika

Folinsäure

Leucovorin®
V03AF03
V03AF01

Rasburicase

Fasturtec®
V03AF07
Mittel zur Behandlung der Hypoglykämie

Diazoxid

Proglicem®
V03AH01
ALLE ÜBRIGEN THERAPEUTISCHEN MITTEL

Calciumacetat

Calcet®, Renacet®
V03AE07

Deferasirox

Exjade®
V03AC03

Deferipron

Ferriprox®; Syn: DFP
V03AC02

Diazoxid

Proglicem®
V03AH01

Eisen(III)oxidsaccharat - oral

Velphoro®; Syn.: Eisenoxidsaccharat, Eisenoxidsucrose, Ferrioxidsaccharat, Eisen(III)hydroxid-Sucrose-Komplex, Sucroferric Oxyhydroxide
V03AE05

Flumazenil

Anexate®
V03AB25

Folinsäure

Leucovorin®
V03AF03

Hydroxocobalamin - Antidot

Cyanokit®; Syn: Vitamin B12
V03AB33

Iodid - Hochdosis

Syn: Jodid
V03AB21
V03AF01

Naloxon

Nyxoid®
V03AB15

Natriumthiosulfat

Pedmarqsi
V03AB06

Physostigmin

ANTICHOLIUM®
V03AB19
V03AB14

Rasburicase

Fasturtec®
V03AF07

Sevelamer

Renagel®, Renvela®
V03AE02

Sugammadex

Bridion®
V03AB35

Referenzen

  1. Aydinok Y, et al, A randomized controlled 1-year study of daily deferiprone plus twice weekly desferrioxamine compared with daily deferiprone monotherapy in patients with thalassemia major, Haematologica. , 2007 , Dec;92(12), 1599-606
  2. Cappellini MD, et al, Prospective evaluation of patient-reported outcomes during treatment with deferasirox or deferoxamine for iron overload in patients with beta-thalassemia, Clin Ther, 2007 , May;29(5), 909-17
  3. Cario H, et al, Recent developments in iron chelation therapy, Klin Padiatr, 2007 , May-Jun;219(3), 158-65
  4. Graziano JH, et al, Chelation therapy in beta-thalassemia major. I. Intravenous and subcutaneous deferoxamine, J Pediatr, 1978, Apr;92(4), 648-52
  5. Walter PB, et al, Inflammation and oxidant-stress in beta-thalassemia patients treated with iron chelators deferasirox (ICL670) or deferoxamine: an ancillary study of the Novartis CICL670A0107 trial, Haematologica, 2008, Jun;93(6), 817-25
  6. Yarali N, et al, Subcutaneous bolus injection of deferoxamine is an alternative method to subcutaneous continuous infusion, J Pediatr Hematol Oncol, 2006, Jan;28(1), 11-6
  7. Novartis Pharma B.V., SmPC Desferal (RVG 03984) , 09/2019
  8. Novartis Pharma GmbH, SmPC Desferal® 0,5 g, Pulver zur Herstellung einer Injektions- oder Infusionslösung (6078628.00.00), 07/2025
  9. Noridem Enterprises Ltd, SmPC Deferoxaminmesilat 500 mg Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung (78074.00.00), 04/2017

Änderungsverzeichnis

  • 26 September 2022 15:53: Neue Monographie

Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)


Überdosierung